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Home » Loricariidae » Leporacanthicus   · nächster Artikel »

L 7
Beiträge Gesehen Erstellungsdatum
0 26240 Di April 4, 2006
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Empfohlen von durchschn. Bewertung
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Beschreibung: Gattung/Art: Leporacanthicus cf. galaxias "L 7"

Synonyme: Milchstraßen-Rüsselzahnwels

Herkunft: Rio Guamá (Ourém), Pará, Brasilien

Vorgestellt: DATZ 12/1988

Die Original-Vorstellung dieses Welses in der Fachzeitschrift Datz als PDF.
Harnischwelse aus den südlichen Amazonaszuflüssen (L 1 – L 9)


Größe: bis 25 cm

Wasserwerte:
T: 26 - 29 °C
pH: 5,5 - 7,5
KH: 0 - 5 °dH
GH: 0 - 20 °dH

Empfohlene Beckengröße: ab 150 cm



Ein Leporacanthicus cf. galaxias "L 7" aus dem Rio Guamá bei Ourém im Nordosten Brasiliens.


Geschlechtsunterschiede: Große Männchen haben einen breiteren Kopf und kräftigere Pektoralstacheln. Geschlechtsreife Männchen bilden kurze und dicke Odontoden und ähnliche Borsten auf dem Kopf und am Schnauzenrand.

Sozialverhalten: Ruhige, gut verträgliche Art.

Etymologie: Die Gattung Leporacanthicus bekam ihren Namen in Anlehnung an die wenigen langen Oberkieferzähnen (lepus = Hase, und den Gattungsnamen Acanthicus). Auch der deutsche Name „Rüsselzahnwels“ und der teilweise verwendete Name „Vampir-Harnischwelse“ erinnern an die markante Bezahnung.


Das Diskussionsforum zum Thema Beckeinrichtung findet ihr hier.





Das Diskussionsforum zum Thema L-Welse findet ihr hier.



Pflege: Der L 7 stammt aus dem Rio Guamá, während der L 29 aus dem Rio Tocantins kommt, beides sind südliche Amazonaszuflüsse. Die wissenschaftliche Bezeichnung (galaxias = Milchstraße) bekam diese Art anhand ihrer markanten Punktmusterung.
Stawikowski machte Beobachtungen bei der Ortschaft Ourém, wonach L 7 in starkströmenden Bereichen, in mehreren Metern Tiefe des Klarwasserflusses zu finden ist.
Durch den kräftigen Stoffwechsel gerade bei größeren Exemplaren sollte kein zu kleines Becken zur Pflege dieser Art verwendet werden.
In Becken ohne Bodengrund kann es dazu kommen, dass sich die Tiere an den Siliconnähten zu schaffen machen.
Der L 7 hat einen wesentlich kürzeren Kopf als der L 29, der einen sehr spitze Kopfform aufweist.
Das Punktmuster des L 7 ist eher gelblich, während das des L 29 eher weißlich ist.
In der Literatur wird häufig erwähnt, dass man die Tiere eher mit robusten Beifischen pflegen soll.
Wobei es aber auch keine negativen Auswirkungen gab bei Beckeninsassen wie Salmlern oder auch Lebendgebärenden.
Die Welse zeigen keine Aggression Artgenossen oder auch anderen Welsarten gegenüber.
Bei einer genügenden Anzahl an Höhlen in einem gut gefilterten Becken sollte es ein leicht zu pflegender Fisch sein, der auch an Wasserwerte und Futter keine großen Ansprüche stellt.


Das Diskussionsforum zum Thema Welsfutter findet ihr hier.






Das Diskussionsforum zum Thema Welszucht findet ihr hier.



Zucht: Die Zucht ist schon mehrfach gelungen. Mit einem Alter von 2,5 Jahren sind die Tiere geschlechtsreif. Bei der Zucht sollte das Wasser nicht zu hart sein. Während junge Tiere mit Gelegegrößen um die 30 Eier anfangen, haben große Tiere hingegen Gelege um die 200 Eier.
Beim Laichen konnte mehrfach eine Art Laichtanz beobachtet werden, wobei sich das Pärchen hochkant im Wasser stehend um sich windet.
Es zeigte sich, dass die Tiere eher in Höhlen mit Seiteneingang ablaichen.
Jungfische sind mit Artemia und guten Futtertabletten einfach aufzuziehen. Bei der Aufzucht sollte auf ausreichend Sauerstoff Wert gelegt werden. Das Punktmuster der Jungtiere kann von weiß bis gelb oder rosa variieren.

http://www.l-welse.com/forum/showthread.php?t=22941




Ähnliche Welse: Leporacanthicus galaxias ( "L 29" )

Weiterführende Informationen: Datz 12/1988, Seiten 556-558, Welsatlas Bd. 2 S. 36, Miniatlas L-Welse S. 11


Autor: Ralf Heidemann (Fischray)


Nachzuchten:


Larven von L 7


Jungtiere im Alter von sechs Wochen und mit Größen zwischen 10 und 15 mm

Fehlgefärbtes Exemplar:



Wir bedanken uns für Bild 1 bei André Werner und der Fa. Transfish , für die Bilder 2 und 3 bei Alexander Lange, für die Bilder von Ralf Heidemann (Fischray), für Bild 7 bei Dijana Müller, für Bild 8 bei Daniel Matthäus (www.goslinea.com) und für das Bild der Larven bei Karsten S.




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Die statistischen Daten sind von welse.ch!


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Wer Informationen hat bezüglich Leporacanthicus cf. galaxias "L 7", die noch nicht
berücksichtigt wurden, kann sie gleich als Antwort unter diesen Datenbankeintrag setzen.
Bei der nächsten Bearbeitung dieses Eintrags wird dieses dann berücksichtigt.
Wir sind immer daran interessiert, gutes Bildmaterial für die Datenbank zu sammeln. Wer
diesbezüglich eigene Aufnahmen für die Datenbank hat und diese zur Verfügung stellt,
kann dies hier tun.
Schlüsselwörter: Leporacanthicus galaxias L7 L07 L007 Para Guama Brasilien Hypostominae Ancistrini
Sortierung: 007
Größe min: 25
Beckengröße min: 150
Temperatur min: 26
Temperatur max: 29



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