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Sa September 4, 2010
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Beschreibung:
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Gattung/Art: Cochliodon cochliodon (Kner, 1854)
Synonyme: LDA 51, Hypostomus cochliodon, Cochliodon hypostomus, Loricaria melanoptera
Herkunft: Rio Paraguay- sowie Rio Paraná- Flußsystem, Brasilien; Argentinien, Uruguay und Paraguay
Größe: 25 - 30 cm
Wasserwerte:
T: 20 - 27° C
pH: 6,0 - 7,5
KH: 0 - 5° dH
GH: 0 - 20° dH
Empfohlene Beckengröße: ab 150 cm
Geschlechtsunterschiede: Wenn überhaupt, ist die Unterscheidung nur bei größeren Tieren möglich.
Auf dem Pectoral-Stachel eines ausgewachsenen Männchens ist eine kräftigere Bestachlung zu erwarten.
Ansonsten bleibt nur die Dorsalansicht bei geschlechtsreifen Tieren.

Sozialverhalten: Die Welse sind gut in Gruppen zu halten, ohne Streitereien. Gelegentlich kommt es vor, dass größere Tiere aufmüpfiger werden, was sich aber in der Regel in Grenzen hält.
Etymologie: Der Gattungsname „Cochliodon“ bezieht sich auf die Zähne dieser Tiere: von „cochlea“ im Lateinischen = „die Schnecke“ oder „der Zahn“.

Beckeneinrichtung: Im Aquarium herangewachsene Welse können schon in Becken ab 120 cm recht gut
gepflegt werden, da sie meist nicht die Größe von 30 cm wie in der Natur erreichen. Meist sind die Tiere mit
20 cm in der Aquaristik schon als groß anzusehen. Natürlich kann ein Becken nie zu groß sein, daher ab 120 cm.
Sehr wichtig sollten die Wurzeln sein, gerade für diese Gattung. Sie sollten weich und recht zahlreich sein.
Nähere Informationen zum Thema Wurzeln findet ihr hier.
Wasserpflanzen werden höchstwahrscheinlich nicht von langer Dauer sein, denn Cochliodon sp. “Bolivien” ist ein ausgesprochener Pflanzenfresser, der sowohl die weichen als auch die harten Blätter nicht verschmäht.
Näheres über Pflanzen in Welsbecken hier.
Das Diskussionsforum zum Thema Beckeinrichtung findet ihr hier.

Haltung: Holz, oder eben Wurzeln, gehören mit zum Nahrungsspektrum dieser Gattung.
Gerade auch die pflanzliche Kost ist für diese Art recht wichtig. Kartoffeln, Gurken, Zucchini, Erbsen sowie Salate werden gern genommen. Frostfutter jeglicher Art sowie auch Futtertabletten, Granulatfutter, Pellets und auch Trockenfutter werden gierig herunter geschlungen.
Wobei immer darauf geachtet werden sollte, dass diese Welse überwiegend pflanzlich ernährt werden sollten.
Bei der Haltung mit robusteren Tieren, wie zum Beispiel Barschen, kommen die Welse trotzdem nicht zu kurz.
Gelegentlich liest man, dass größere Welse dieser Art gern mal kleinere Harnischwelse bei der Fütterung vertreiben.
Aber ansonsten sind es eher friedliche Welse, die keinen Stress im Becken verbreiten,
wenn man mal vom Pflanzenanknabbern absieht. Durch eine vermehrte Fütterung mit Grünfutter kann man das Pflanzenfressen ein wenig einschränken.
In ruhigeren Becken, die auch noch schummeriger beleuchtet sein sollten, kann man die Tiere auch am Tage schön beobachten.
Das Diskussionsforum zum Thema Welsfutter findet ihr hier.
Das typische Maul eines Cochliodon (hier Cochliodon sp. “Paraguay”) mit seinen charakteristischen V-förmig angeordneten Zähnen.
Bei der Bezahnung fallen die Ähnlichkeiten zu Panaque und Panaqolus auf.
Vergesellschaftung: Die Tiere sind nicht räuberisch. Daher kann man sie ruhig mit kleineren
Fischen vergesellschaften.
Lebendgebärende, Fadenfische, Zwergbuntbarsche, Barben, Salmler, ja selbst afrikanische Cichliden, sind in der Vergesellschaftung in der Regel kein Problem.
Eine Gruppenhaltung ist in der Regel empfehlenswert. Es wäre schade, diesen Wels einzeln zu halten, aber es ist problemlos möglich.
Cochliodon kann auch mit anderen Harnischwelsen vergesellschaftet werden. Größere Cochliodon scheuchen
kleinere Welse gelegentlich mal fort, aber zeigen sonst keine aggressiven Tendenzen.
Es sollten keine anderen Welse der gleichen Gattung gehalten werden, da es durchaus zu Hybriden kommen kann.
Namensgebung: Die Gattung Cochliodon wird von einigen Wissenschaftlern als Synonym zu Hypostomus angesehen.
Durch ihre löffelförmigen Zähne grenzen sie sich allerdings offensichtlich von dieser Gruppe ab,
daher auch gelegentlich der Ausdruck Hypostomus-cochliodon-Gruppe.
Durch die Abgrenzung im Bezug auf die Haltung, Zucht und Zähne bleiben wir erst mal bei der eigenen
Gattung als Cochliodon.
Ähnliche Welse: Cochliodon sp. "L 310"
Literaturhinweis: Wels Atlas 2 S. 971
Autor: DB - Team
Wir bedanken uns für die Bilder bei Ralf Heidemann und Christian Cramer.
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Schlüsselwörter:
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Cochliodon brasilien L310 Argentinien Paraguay Hypostominae Uruguay
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Größe min:
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30
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Beckengröße min:
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150
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Temperatur min:
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20
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Temperatur max:
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27
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