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Crossoloricaria sp. "Rio Palometilla"
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Beschreibung: Gattung/Art: Crossoloricaria sp. "Río Palometilla"

Herkunft: Bisher ist diese, noch unbeschriebene Art nur aus einem kleinen Zufluss des Río Palacio in Bolivien (Dpt. Santa Cruz) bekannt. Nach diesem Fluss erhielt sie auch ihren Namen.

Größe: bis 15 cm


Sehr oft vergraben sich Sandwelse komplett im Bodengrund, aber auch so sind sie sehr gut getarnt.


Schön zu sehen sind hier die typischen Barteln, die alle Sandwelse auszeichnen.



Wasserwerte:
T: 22 - 30 °C
pH: sollte im neutralen Bereich liegen
Gh: um die 8°

Haltung: Diese Art benötigt unbedingt feinen Bodengrund, in dem sie sich eingraben kann. Außerdem ist es ratsam Unterstände in Form von Wurzeln oder großen Blättern in das Becken einzubringen, unter denen die Welse sich gerne verstecken. Beifische sollten sich ausnahmslos ruhig verhalten, da diese Art sehr schreckhaft reagieren kann und dann gegen die Aquarienscheiben schwimmt.

Futter: Crossoloricaria sp. "Río Palometilla" ist ein Allesfresser. Es werden sowohl die verschiedensten Trockenfuttersorten als auch Lebendfutter und Frostfutter angenommen. Interessant ist die Art und Weise der Futteraufnahme: Sobald das Futter sich im Becken verteilt, beginnen die Welse damit ihren Vorderkörper steil ins Wasser zu strecken und filtern die einzelnen Futterpartikel aus dem Wasser.

Empfohlene Beckengröße: 100 cm

Zucht: Wie alle Sandwelse ist auch Crossoloricaria sp. "Río Palometilla" ein Maulbrüter. Ein in Natur gefangenes, männliches Exemplar pflegte 15 Eier, die er in Form einer Scheibe unter seinem Maul trug.


An der Bauchseite lässt sich leicht erkennen, ob es sich um einen Vertreter der Gattung Crossoloricaria oder der sehr ähnlichen Gattung Pseudohemiodon handelt. Bei letzterer ist der gesamte Bauch mit Knochenplatten bedeckt und nicht nur wie hier zu sehen die Seiten und in der Mitte.

Sonstiges: Entdeckt wurde die Art im Frühjahr 2008 von einem deutschen Aquarianer auf Reisen. Bisher sind noch keine Tiere aus Bolivien exportiert worden, da diese Art äußerst selten zu sein scheint.

Wie auch die Arten aus Peru wird es sich vermutlich nicht um eine Crossoloricaria-Art im engeren Sinne handeln. Covain et al. (2015) schlagen vor, die cis-andinen (also diesseits der Anden) Crossoloricaria-Arten in die Gattung Rhadinoloricaria zu überstellen.


Der Fundort in der Trockenzeit....


....und kurz nach der Regenzeit.


Quellen:
"Molecular phylogeny of the highly diversified catfish subfamily Loricariinae (Siluriformes, Loricariidae) reveals incongruences with morphological classification.", Covain et al., Mol. Phylogenet. Evol. (2015).

Autor: Daniel Konn-Vetterlein

Wir bedanken uns für die Bilder bei Daniel Konn-Vetterlein
Schlüsselwörter: Crossloricaria Bolivien Loricariinae Palometilla
Größe min: 15
Beckengröße min: 100
Temperatur min: 22
Temperatur max: 30



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Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 09:27 Uhr.

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