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Beschreibung:
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Gattung/Art: Pseudacanthicus sp. "L 114" = "LDA 7" = "LDA 73"
Synonyme: Demini-Leopardkaktuswels
Herkunft: mittlerer Rio Negro Einzug, Rio Demini, Amazonas, Brasilien
Vorgestellt: DATZ 10/1992
Größe: über 40 cm.
Wasserwerte:
T: 25 - 30 °C
pH: 5,5 - 7,5
KH: 0 - 8 °dH
GH: 0 - 20 °dH
Empfohlene Beckengröße: Ab 200 cm für größere Tiere
Geschlechtsunterschiede: Größere Männchen zeigen, von oben betrachtet, die breiteste Stelle des Körpers im Kopfbereich. Die Weibchen sind hinter den Brustflossen, im Bereich des Bauchs, am breitesten. Die Männchen sind außerdem insgesamt stärker bestachelt, insbesondere im Kopf- und Wangenbereich.
Sozialverhalten: Untereinander sind Jungtiere von Pseudacanthicus sp. "L 114" recht verträglich. Mit zunehmender Größe werden die Tiere innerartlich territorial, was große, reich strukturierte Becken für eine dauerhaft erfolgreiche Gruppenhaltung erforderlich macht. Viele Pfleger berichten über eine außerordentliche Aggressivität von Pseudacanthicus sp. "L 114", während die Tiere sich bei anderen Pflegern relativ friedfertig verhalten. Meiner Beobachtung nach sind es die herangewachsenen Männchen, die innerartlich sehr aggressiv werden, auch andere Harnischwelse werden nicht geschont. Dass diese, aufgrund der ausgeprägten Bestachelung und der Wehrhaftigkeit von L 114, meist den kürzeren ziehen, versteht sich. Insgesamt können daher größere Tiere recht problematisch in der Vergesellschaftung werden.
Pflege: In großen, reich mit Rückzugsmöglichkeiten strukturierten Aquarien (beispielsweise aus Wurzelhölzern oder Steinplatten) mit Sand als Bodensubstrat ist Pseudacanthicus sp. "L 114" vernünftig untergebracht. Einige, der Größe der Tiere angepasste Höhlen sollten, für eine eventuelle Nachzucht der Tiere, ebenfalls vorhanden sein. Da die Tiere starke Fresser sind und einen kräftigen Stoffwechsel haben, sollte das Becken über eine leistungsfähige Filteranlage verfügen, eine kräftige Oberflächenströmung zur Sauerstoffanreicherung ist ebenso von Vorteil. Junge Pseudacanthicus sp. "L 114" lebten bei mir sehr versteckt und zeigten sich recht scheu. Mit zunehmender Größe sind die Tiere auch tagsüber bei der Futtersuche oder auch bei Revierstreitigkeiten zu beobachten.
Die Tiere fressen jedes angebotene Futter carnivoren Ursprungs, größeren Tieren sollte man regelmäßig kräftiges Futter in Form von Muschelfleisch, Fischstücken, Krill oder ähnlichem reichen.
Zucht: Bereits vereinzelt nachgezogen.
Ähnliche Welse: Pseudacanthicus leopardus
Weiterführende Informationen: Welsatlas Bd. 2 S. 96, Miniatlas L-Welse S. 109, "Das Aquarium" 8/02 S. 23
Siehe auch Der Leopard – Kaktuswels ( "L114" ), prächtige Tiere nicht ohne Tücken...
Wir bedanken uns für das Bild 1 bei André Werner und der Fa. Transfish. 
und für das Bild 2 bedanken wir uns bei Sandra Busche (hegge) Bild 3 und 4 Mike Hemetsberger (fishworld).
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