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Di April 4, 2006
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Beschreibung:
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Gattung/Art: Panaqolus sp. "L 2"
Synonyme: Tigerharnischwels
Herkunft: Rio Tocantins, Pará, Brasilien
Vorgestellt: DATZ 12/1988
Größe: 10 - 12 cm.
Wasserwerte:
T: 25 - 29 °C
Empfohlene Beckengröße: 80 - 100 cm
Sozialverhalten: Es handelt sich um eine ruhige, verträgliche Art die jedoch untereinander recht ruppig sein kann. Bei mir wird immer wieder beobachtet, das Artgenossen energisch vertrieben werden wobei ein Wels meist auf den anderen zuschnellt und der andere dabei ausweicht. Verhaltensmuster teils hektisch. Beobachtet wurden auch Tiere die ständig zusammen unter großen Steinplatten sitzen jedoch immer einen gewissen Abstand einhalten und bei Unterschreiten anfangen mit den Schwanzflossen zu schlagen. Sitzt tagsüber fast immer versteckt an Wurzeln oder unter Steinplatten, wobei scheinbar besonders Wurzeln mit größeren Löchern eine besondere Anziehungskraft auf "L 2" zu haben scheinen. Einzelne Tiere kommen beim Einbringen von Futtertabletten hervor, wobei sie jedoch beim Wahrnehmen von geringsten äußeren Einflüssen sofort wieder in ein Versteck flüchten. "L 2" ist weitesgehend standorttreu und sucht immer wieder die gleichen Verstecke auf. Lieblingsplätze von einzelnen Tieren werden gegenüber der gleichen Art behauptet.
Haltung mit andern Harnischwelsen sollte beobachtet werden. In meinem Becken ist ein "L 129" Männchen gegenüber "L 2" dominant, d.h. anfänglich hat das "L 129" Männchen seine Höhle behauptet, weitere Auseinandersetzungen konnten nicht beobachtet werden. Haltung mit Salmlern oder Corydoras Arten ist unproblematisch.
Etymologie: Panaqolus steht für "kleiner Panaque"

Haltung: Bei mittelhartem Wasser, neutralem pH-Wert und einer Temperatur von 25-29°C ist diese Art auch für den Anfänger geeignet und recht einfach zu halten. Bei mir werden die Tiere jedoch in leicht saurem Schwarzwasser, dass durch Torf zusätzlich weich gemacht wird, gehalten. PH - Wert liegt immer zwischen 6 und 7, wobei fast immer unter 7, Karbonathärte zwischen 3 und 5. Temperatur liegt bei zwischen 27 und 28°C.
Da Panaqolus Holz- und Aufwuchsfresser sind, sollte eine gute Filterung zur Ausstattung gehören. Abgeschattete Bereiche (Schwimmpflanzen oder großblättrige Pflanzen) im Becken können helfen, das die kleinen Harnischwelse sich öfters zeigen.
Futter: Futtertabletten und Welschips (solche mit Holzanteilen) werden je nach Hersteller und Vorliebe der Tiere genommen. Da die Tiere bei mir gut abgewachsen sind aber nicht übermäßig gefüttert werden ist anzunehmen, dass sie sich tatsächlich hauptsächlich von Holz ernähren. Mangroven- und Moorkien-Holz steht in meinem Becken in großen Mengen zur Verfügung.
Weiche Holzwurzeln (Mangrove, Moorkien) sollten also unbedingt im Becken sein. Das Anfressen von Pflanzen konnte nicht beobachtet werden. Auf fleischliche Kost sollte gänzlich verzichtet werden da die Tiere sonst verfetten.
Geschlechtsunterschiede: Männchen meist fülliger, erscheint etwas kräftiger und stärker mit Odontoden besetzt (Kiemendeckel, Pektoralstachel, Schwanz) als weibliche Tiere. Männchen mit extrem ausgeprägten Odontodenbewuchs können flauschig aussehen. Genitalpapille des Männchens kleiner und spitzer.
Zucht: Bereits gelungen, wird aber von mir nicht primär angestrebt.
Sonstiges: Juvenile Tiere zeigen eine sehr schöne kontrastreiche Färbung, die jedoch im Alter nachlässt.
Ähnliche Welse: Panaqolus sp. "L 74", Panaqolus sp. "L 169", Panaqolus sp. "L 374", Panaqolus sp. "L 403", ...
Weiterführende Informationen: Welsatlas Bd. 2 S. 748, Miniatlas L-Welse S. 6
Autor: Benjamin Ferger (Antonyo Bensaeras)
Wir bedanken uns für das Bild 1 bei André Werner und der Fa. Transfish , für das Bild 2 - 5 bei Benjamin Ferger (AntonyoBensaeras) und für Bild 6+7 bei Mike Hemetsberger (fishworld).
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Schlüsselwörter:
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Panaqolus L002 L2 L02 Pará Para Tocantins Brasilien Hypostominae Ancistrini
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Sortierung:
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002
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Größe min:
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12
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Beckengröße min:
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80
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Temperatur min:
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25
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Temperatur max:
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29
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