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Zucht Zucht von Welsen.
Beachtet auch die Zuchtberichte in der Datenbank.

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Alt 15.06.2017, 19:23   #21
glubschi
Babywels
 
Registriert seit: 25.12.2012
Beiträge: 9
Hallo,

ich habe seit ca 1 1/4 Jahren regelmäßig Nachwuchs von L340 , habe davor etwa 4 Jahre drauf gewartet. Anfangs hab ich einige separat aufgezogen, im 63 Liter Becken. Mittlerweile lasse ich alle im Gesellschaftsbecken ( mit Blutsalmlern und Sterbais ) . Es kommen genug durch, dank vieler Höhlen und Gesteinsspalten.

Werte: PH etwa 6,2 - 6,5 , Temperatur um 30 Grad , Strömung mit 2 verschiedenen Pumpen , einiges an Futter von Genzel, 1-2 x die Woche Frostfutter Artemia bevorzugt , 1 x die Woche TW ca. 40 - 60 % , dann Erlenzapfen und Seemandelbaumblätter rein

Geduld ist vermutlich der wichtigste Teil dabei ;-)
glubschi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.08.2017, 09:19   #22
Exot
Jungwels
 
Registriert seit: 17.01.2017
Beiträge: 32
Ich bin es mal wieder.

Vom eigentlichem Thema Nachzucht im Gesellschaftsbecken bin ich ja schon lange drüber hinnaus (bzw noch garnicht)
.
Es ist ja ansich mehr die Wasserchemie die mir noch immer zu schaffen macht,
um überhaupt irgend wann mal Nachwuchs zu haben.

Der Glaube das man den pH Wert runter bekommt ohne die KH auf Null zu haben
ist mittlerweile der Realität gewichen.

Allerdings auch mit 100% VE Wasser und kleine Mengen an Huminsäure (Torfwasser) jede Woche 5L auf 400L bekomme ich meine KH nicht unter 3° und der pH Wert steht festgenagelt bei 7.

Und die Schnecken die im Becken sind (ungewollt) zeigen auch keine Anzeichen das sich mal ihr Gehäusezustand verschlechtert.

Es muss irgendwas im Becken sein dass das Wasser aufhärtet!
Ich weiß bloß noch nicht was.
Der Kies dürfte es ja eigentlich nicht sein.
Wie ist das mit Ablagerungen von den letzten Jahren wo ich mit einer KH von etwa 8° gefahren bin.
Vom Prinzip gab es ja Jahre lang Verdunstung im Becken und die Härte (Kalt) hat sich vielleicht im Kies abgelagert.
Kann das sein ober liege ich falsch.

Gedanklich bin ich schon soweit das ich den Kies durch Sand ersätzen möchte.
Zumindest in den Freifläche 25kg liegen deshalb schon im Keller.
Allerdings fehlt mir die Zeit dafür.

Oder muss ich einfach nur mehr geduld haben?
Und alles kommt von allein.

gruß Dirk
Exot ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.01.2018, 00:26   #23
Exot
Jungwels
 
Registriert seit: 17.01.2017
Beiträge: 32
Hi ich wollte noch mal was nachfragen.
Vielleicht ist die Frage auch Dumm aber muss mann eigentlich das ganze Jahr die wochentliche Wasserwechsel und durchhalten?

Mir ist zwar klar das man Zeit und Geduld braucht, zusätzlich noch die Wasserwerte.
Mir ist allerdings mitlerweile klar geworden das ich keinen Regelmäßigen (2 x die Woche) einen Wasserwechsel hin bekomme. Und auch der pH Wert bleigt nicht konstant.
Mir fehlt da irgend wie der Elan und der Rückhalt in der Familie um alle 3-4 Tage am Becken rum zu schrauben.

Ich will ja garkeine regelmäßige Zucht haben.
Mir würde es schon gefallen hin und wieder mal ein paar Jungtier zu haben.

Bei den L340 und L134 wollte ich deshalb noch mal nachfragen ob ich die Wasserwechsel / Warm-Kalt Phasen ständig machen muss oder nur ein paar Wochen am Stück um das Ableichen an zu regen.

gruß Dirk
Exot ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.01.2018, 07:41   #24
Walla
Kalendermacher
 
Benutzerbild von Walla
 
Registriert seit: 25.10.2003
Beiträge: 2.168
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Hallöchen Dirk,

die Wasserwechselintervalle hängen von folgenden Faktoren ab:

Beckengröße/Wassermenge im Verhältnis der Fische,
Futterqualität und Menge,
der Filterqualität, so z.B. Bypass,
sowie die Futterverwertung.

Auch wenn man im Urlaub ist, wechselt ja keiner Wasser. Aber füttert dann ja auch nicht.

Somit musst Du mal Dir Gedanken machen, ob es passt. Wichtig ist, dass es keine Tierquälerei wird. Denn wenn man etwas will, dann muss man auch was dafür tun. Die Verantwortung liegt allein bei Dir.

Liebe Grüße
Wulf
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Alt 05.01.2018, 09:14   #25
Exot
Jungwels
 
Registriert seit: 17.01.2017
Beiträge: 32
Hallo Wulf,

Na die Wasserqualität bzw die Sauberkeit des Beckens habe ich im Griff.
Bei meinem 400L Becken past das Planzenwachstum, Futtermenge und Fischbestand Wasserwechsel alle 2-3 Wochen wäre nötig und wird auch gemacht.

Die Wasserwerte wie NO², NO³ sowie PO4 sind alle OK.
pH Wert pändelt sich immer wieder bei 7,1 ein.

Wie ich schon mal geschrieben habe habe ich keine Osmose Anlage aber in der Firma kann ich VE Wasser abzapfen und Kanisterweise nach Hause schaffen.

Ich verwende 100% VE Wasser und im Becken habe ich eine GH 4-5.
Frag mich nicht wo die Aufhärtung her kommt. Aber GH um die 4 finde ich für OK.

Den pH Wert senke ich mit einer Torfkanonen.
Um den Wert konstant bei unter 6,5 zu halten müsste ich jede Woche mindestens 15L nachkippen.
Und um die Welse zu animieren (eigentlich sagt man ja immer 50% Wasserwechsel 1-2 mal die Woche) habe ich halt immer 15-20L Wasser eingefrohren und das Eis ins Becken gegeben.
Das bringt die Abkühlung um ca 5°C.
Das mit dem Eis ist für mich leichter machbar als 200L Wasser wegkippen und mit Wasserkanister wieder auf zu füllen.

Das habe ich auch recht regelmäßig durchgezogen aber ohne erfolg macht das irgend wann keinen Spaß mehr und ich würde den Tieren gern mal wieder zur Normalität zurück kommen und vielleicht nur alle paar Monate mal für ein paar Wochen auf "Wels-Modus" umstellen.

Die Frage ist nur bringt es was?
Oder ist ein abweichen vom ständigen Wasser - Warm/Kalt ehr falsch?
Meine Überlegung ist halt das in der Natur auch nur ein paar mal im Jahr Starkregen einsätzt und das Wasser sich ändert.

Für eine Dauerzucht ist sicher auch ein dauerhafter WW und Warm Kalt Phasen wichtig.
Aber ich will das nur als zusätzliche Highlight im Becken haben.

Ich hoffen ihr versteht was ich meine.
Es ist halt keine reines Wels Becken und nicht das Ziel massenhaft zu Züchten.
Regelmäßige Zufallsnachzucht wäre eigentlich mein Ziel wenn es sowas gibt.

Daher meine Frage sind ständige Wasserwechsel nötig oder reichen ein paar schnelle Interwalle alle paar Monate aus?

gruß Dirk
Exot ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2018, 09:08   #26
Walla
Kalendermacher
 
Benutzerbild von Walla
 
Registriert seit: 25.10.2003
Beiträge: 2.168
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Hallöchen Dirk,

das Stimulieren behinhaltet nicht nur die Änderung der Temperatur, sondern auch die chemische Zusammensetzung des Wassers.

Man kann alles übertreiben, auch das Wechseln des Wassers. Es kommt aber immer darauf an, dass es den Tieren gut geht und danach, was man will.

Probier doch einfach mal eine angestrebte Änderung aus und beobachte das Ganze sorgsam. Dann kannst Du feststellen, ob Dein Ziel erreichbar ist. Denn manchmal ist es so, wenn das Aquarium einfach einige Zeit sich selbst überlassen ist und man dann kräftige Wasserwechsel und sonstige Änderungen macht, plötzlich neues Leben entsteht.

Kannst ja mal hier weiter berichten, wie sich Deine Änderungen ausgewirkt haben.

Liebe Grüße
Wulf
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Alt 06.01.2018, 22:00   #27
Exot
Jungwels
 
Registriert seit: 17.01.2017
Beiträge: 32
Ich danke dir,

dann kann ich also erst mal mit gutem gewissen ruhe einkehren lassen und Sporalisch es mal wieder versuchen. Ich hab im letztem Jahr ansich viel versucht und geändert.

Nicht allein aus das Nachziehen von Welsen sondern ehr wegen dem Algemeinwohl der Fische.

Wasserhärte reduziert, zwei Strömungspumpen nachgerüstet, Beflanzung, mehr Frost-Futter, mehr Wurzeln, Fischbesatz, "Regelmäßige" Warm Kalt wechsel, pH-Wert und ein regelmäßiger Blick auf die Wasserwerte. Dazu habe ich angefangen eine art Tagebuch zu schreiben und veränderungen bei den Fischen zu dokumentieren.
Auch weil ich mich sehr für die Schachbrettschmerlen interessiere.

Ich dachte mir schon dass die Fische auch Auszeiten brauchen (ich war mir nur nicht sicher) daher meine Frage.
Exot ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2018, 22:20   #28
Exot
Jungwels
 
Registriert seit: 17.01.2017
Beiträge: 32
Zitat:
Zitat von Walla Beitrag anzeigen
das Stimulieren behinhaltet nicht nur die Änderung der Temperatur, sondern auch die chemische Zusammensetzung des Wassers.
Ich dachte dass man die Wasserwerte das ganze Jahr optimal halten soll.
Und bei regelmäßige Wasserwechsel alle paar Tage kann sich das Wasser doch garnicht stark ändern.(dachte ich zumindest)

Wenn man aber garnicht das ganze Jahr über sehr heufige Wasserwechsel machen muss dann macht das alles ja auch sinn.

Das erste mal wo es bei mir zufällig geklappt hat war auch nach einer Gammelphase gefolgt von mehreren starken Wasserwechsel.

Keine Sorge eine Gammelphase wird es in der art nicht mehr geben, außer wenn meine Frau mal wieder Schwanger werden sollte :-)

gruß Dirk
Exot ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2018, 17:59   #29
Inselmann
Wels
 
Benutzerbild von Inselmann
 
Registriert seit: 21.11.2016
Beiträge: 88
Hallo Dirk,

ganz grob erwähnt helfen bei der ein oder anderen Art bezüglich Paarungsstimung auch extreme Wasserstandschwankungen.

Viele Grüße und Erfolg,

Fabian
Inselmann ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.01.2018, 20:28   #30
Exot
Jungwels
 
Registriert seit: 17.01.2017
Beiträge: 32
Kurzes Update,

Heute habe ich zufällig im Becken neben einer Höhle von einem L134 ein ca 1cm langes Jungtier entdeckt.
Leider war der Fotoaperat nicht aufgeladen.
Aber wer weiß vielleicht gibt es ja morgen nochmal die Gelegenheit für ein Bild.

gruß Dirk
Exot ist offline   Mit Zitat antworten
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