L-Welse.com Forum
HomeForumL-Nummern, Zuchtberichte, Literatur, ...L-NummernC-NummernSystematik - Gattungen, Arten, ...Fachbegriffe und deren ErklärungGalerieLinks

Zurück   L-Welse.com Forum > Welse > Loricariidae
Registrieren HilfeForenordnung Mitgliederliste Mitgliederkarte Kalender Suchen Heutige Beiträge Alle Foren als gelesen markieren

Loricariidae Alle L-Welse mit und ohne Nummer von Acanthicus bis Zonancistrus

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 20.10.2014, 13:39   #1
ii111g
L-Wels
 
Registriert seit: 09.12.2009
Beiträge: 227
Images: 9
Pseudohemiodon apithanos

Hallo zusammen,

in diese Art hatte ich mich schon seit längere Zeit mal verguckt und immer mal die Augen aufgehalten. Jetzt hatte ich eine Gelegenheit und habe zugeschlagen. Mein Wunsch war es eigentlich größere Tiere zu erhalten, aber daraus wurde nichts. Ich konnte mir nun eine 5er Gruppe ca. 5cm großer Tiere sichern.
Der Import der Tiere ist noch nicht lange her, wie ich hörte, sind sie erst seit einer knappen Woche im Lande....

Tja, viel Literatur gibt es ja nicht..., und alles was man ließt geht eigentlich in die Richtung "sehr heikel". Aber mal schauen....
Ich habe die 5 Tiere jetzt erst mal in ein kleines 20 Liter Becken mit schwarzen Sand gesetzt, einen kleinen Filter, der schon seit Monaten läuft, ein paar Garnelen und ein paar Helenas..., und jetzt erst mal peppeln....

Mein Plan war eigentlich, die Apithanos nach der Quarantäne zu meinen L134 zu setzen (in ein 120 Liter Becken, auch schwarzer Sand und viel Holz und Höhlen), aber die Tiere sind noch so klein, dass ich fast Angst habe, dass die da unter gehen....

In irgendeinem Forumthreads habe ich gelesen, dass die Apithanos nach Schlupf innerhalb von 7 Wochen 4cm Größe erreicht haben. Wenn das in der Natur auch so läuft, sind meine vielleicht 3 Monate alt...

Hat jemand ein paar Tips für mich? Wie schnell wachsen die, wenn die jetzt schon 5-6cm sind?
Füttern werde ich erstmal mit Artemia Nauplien und feines Frostfutter, dann langsam mal an Granulat gewöhnen.
Hab ein bisschen Sorge, ob das gut geht...

Aber die Kleinen sehen jetzt schon traumhaft schön aus...

Viele Grüße
Michael
ii111g ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.10.2014, 16:31   #2
zebrafreak
Babywels
 
Registriert seit: 10.01.2005
Beiträge: 18
Images: 6
Hi,

ich finde das ehrlich gesagt ganz schön gewagt so frisch importierte Tiere zu nehmen.

Hast du schon mal probiert ob die Tiere fressen?

Hier im Forum gibt es einen Bericht zu Pseudohemiodon Apithanos und Garnelen. Den solltest du mal lesen.

Von Höhlen bei Pseudohemiodon kann ich auch nur abraten. Die Tiere können nur vorwärts kriechen.

Wenn die einmal in der Höhle sind kommen sie von alleine nicht mehr raus was auch tödlich enden kann.

Ansonsten mit Artemia und Cyclops füttern und hoffen das es gut geht.

Gruß Manuel
zebrafreak ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.10.2014, 06:47   #3
ii111g
L-Wels
 
Registriert seit: 09.12.2009
Beiträge: 227
Images: 9
Hallo Marcel,

wie das manchmal mit "besonderen Gelegenheiten" ist...., meine Wunschkonstellation war das nicht, wollte eigentlich größer und natürlich länger eingelebt, aber das gabs nicht..., es ist jetzt, wie es ist... ;-)

Fressen tun sie..., Artemia Nauplien, gefrorene Rädertierchen und scheinbar auch das Genzel Vitaminfutter, soweit so gut.

Das mit den Garnelen ist ein guter Hinweis, das hatte ich noch nicht gelesen. Sind bei mir zwar Yellow Fire und keine Tiger, aber vielleicht reicht das ja..., vielleicht fange ich die wieder raus..

Weiß jemand etwas über Wachstumsgeschwindigkeit?

Viele Grüße
Michael
ii111g ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.10.2014, 06:42   #4
ii111g
L-Wels
 
Registriert seit: 09.12.2009
Beiträge: 227
Images: 9
Hallo zusammen,

bis jetzt scheint es den Tieren gut zu gehen.
Vielleicht haben ja die erfahrenen Apithanos Züchter/Halter doch noch ein paar Informationen zu den Tieren? ;-)

Eine Sache ist mir noch aufgefallen. Ein Kollege hat sich aus gleicher Quelle auch Tiere "gesichert". Er pflegt sie jetzt in einem Becken mit hellem Sand. Meine Tiere stehen im schwarzen Sand.
Seine Tiere haben teilweise die charakteristische schwarz/weiß Färbung. Meine Tiere sind fast durchgängig schwarz (bis auf eine weiße Absetzung am Schwanz).
Wenn man was ließt, dann heißt es die Tiere wechseln ihre Farbe stimmungsabhängig. Hat jemand Erfahrung, welche Farbe, welche Stimmung? Es heißt ja auch, bei Fortpflanzung färbt sich das Männchen schwarz. Jetzt ist die (scherzhafte) Frage, fühlt sich das Tier bei der Fortpflanzung wohl? ;-)
Oder hat die Färbung mehr mit Tarnung zu tun? Schwarzer Sand --> da scheint es sinnvoller zu sein, sich schwarz zu färben !?!

Tja, vielleicht kommt noch etwas Schwung ins Thema?

Viele Grüße
Michael
ii111g ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.10.2014, 08:52   #5
Norman
Wels-Punk
 
Benutzerbild von Norman
 
Registriert seit: 25.02.2003
Beiträge: 1.757
Images: 2
Hallo Michael,

Die ersten 5cm erreichen die P.apithanos sehr schnell (4cm schaffen die Tiere innerhalb von 4-5 Wochen ohne Probleme), danach wird das Wachstum deutlich langsamer.
Mit etwas Glück werden sie in einem Jahr die 10cm erreicht haben.
Allerdings solltest Du Dich nach einem größeren Becken umsehen, 20L sind nichts für die Dauer. Womit filterst Du dieses Becken? Gerade bei den P.apithanos ist keimarmes Wasser absolut notwendig. Auch einen HMF ist bereits eine Keimschleuder.
Gefressen wird alles tierische was ins Maul passt. Pass auf dass sich die Tiere nicht überfressen, sonst kann das ihren Tod bedeuten.
Die Färbung der Tiere ist definitiv abhängig von der Stimmung und der Dominanz der Tiere. Es scheint so zu sein dass dunkle Tiere sich wohler fühlen und dominanter sind als kontrastreich gefärbte Tiere. Alle frisch von uns selbst gefangenen Tiere waren beim Fang meist komplett schwarz, teilweise war in Ansätzen am Schwanzstiel weiße Färbung zu sehen. Erst bei und nach dem Transport zeigten alle Tiere ihre typische schwarz-weiße Zeichnung. Ich gehe somit bei dieser Zeichnung von einem Zeichen des Unwohlseins aus.
Schwarzer Sand kommt im natürlichen Habitat nicht vor. Es sind strahlend helle Sandbänke welche die meisten Tiere beherbergten. Nur das Wasser (à la Schwarztee mit Milch) trübt die helle Färbung des Grundes.

Viele Grüße
Norman
__________________
www.loricariinae.com
Norman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.10.2014, 09:25   #6
ii111g
L-Wels
 
Registriert seit: 09.12.2009
Beiträge: 227
Images: 9
Hallo Norman,

danke für den informativen Beitrag.
Das nächste (größere) Becken ist auch schon vorbereitet. Ich wollte die Tiere nur jetzt die ersten 2-3 Wochen in dem kleinen Becken in Quarantäne lassen. Wenn es stimmt, hatten die keine lange Quarantäne hinter sich. Falls doch was passiert, kann ich da besser reagieren. In dem Becken ist ein kleiner HMF, was anderes steht mir gerade nicht zur Verfügung. Aber ich wechsle täglich mit etwas Osmosewasser, um den Keimdruck niedrig zu halten. Zusätzlich sind Seemandelbaum und Erlenzapfen im Wasser...
Schwarzer Sand ist in der Natur ja eh nicht so häufig..., meine L134 und L387 sind auch auf schwarzem Sand. Ich bilde mir ein, dass die sich so etwas sicherer fühlen und auch aktiver sind, da das Becken dadurch schon düsterer ist.
Was wäre denn für die Apithanos vorzuziehen? Lieber natürlicher heller Sand, oder den schwarzen Granitsand. Jetzt kann ich das nächste Becken noch gut beeinflussen ;-)

Bezüglich Fütterung, da ich sowieso für den sonstigen Nachwuchs Artemia Nauplien habe, bekommen die das gerade hauptsächlich. Parallel versuche ich sie ein wenig an das Genzel Aquafood Special zu gewöhnen...

Ich hatte ja ursprünglich vor sie in ein anderes Becken zu setzen in dem viele Höhlen und Yellow Fire Garnelen sind. Aufgrund der anderen Beiträge habe ich diesen Plan erst mal verworfen.

Viele Grüße
Michael
ii111g ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.10.2014, 10:16   #7
Norman
Wels-Punk
 
Benutzerbild von Norman
 
Registriert seit: 25.02.2003
Beiträge: 1.757
Images: 2
Hallo Michael,

Zum schwarzen Sand...
Da es wenig ratsam ist in seinem Becken braunes Milchwasser zu erzeugen um möglichst naturnahe Habitate nachzubilden ist dunkler Boden nicht wirklich schlecht. Ich habe auf hellen Böden aber auch keine negativen Erfahrungen gemacht. Hier braucht es allerdings ein paar überhängende Wurzeln oder ähnliches worunter sich die Tiere gern zurück ziehen.
Meine Frage dazu: Ist der schwarze Sand wirklich sehr fein und hat abgerundeten Ecken? Viele Basaltsande sind z.B. leider extrem scharf, was gerade bei Welsen die sich eingraben langfristig zu Entzündungen führen wird. Hast Du dir den Sand mal unter dem Mikroskop angesehen?

Die Artemia Nauplien werden auf Dauer zu klein sein, die Tiere 'stehen drauf' wenn sie etwas zu fassen bekommen. Gefrostete (ausgewachsene) Artemia werden z.B. sehr gern gefressen.

Viele Grüße
Norman
__________________
www.loricariinae.com
Norman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.10.2014, 11:53   #8
ii111g
L-Wels
 
Registriert seit: 09.12.2009
Beiträge: 227
Images: 9
Hallo Norman,

leider habe ich kein Mikroskop. Der Sand ist auch nicht ganz so fein wie der "normale" Aquariumsand. Er wird sicherlich dadurch etwas scharfkantiger sein, als der ganz feine Natursand.
Tja, verstehe die Überlegung, das lässt mich zu dem normalen Sand tendieren.
Gefrostete Artemia gibts demnächst auch. Wollte nur zu Anfang etwas lebendes präsentieren... ;-)

Kannst Du auch etwas zu den "Gefahren" Höhlen und Garnelen sagen? Hast Du damit auch negative Erfahrungen gemacht?

Viele Grüße
Michael
ii111g ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.10.2014, 07:17   #9
Norman
Wels-Punk
 
Benutzerbild von Norman
 
Registriert seit: 25.02.2003
Beiträge: 1.757
Images: 2
Hallo Michael,

Zu Garnelen kann ich kaum etwas sagen. Ich hatte mal Pestgarnelen die zusammen mit Planiloricaria cryptodon und Pseudohemiodon thorectes zusammen gelebt hatten und meiner Meinung nach vor allem durch die Planiloricaria ausgerottet wurden. Negative Erlebnisse hatte ich nicht. Wie gesagt, trifft diese Beobachtung aber nur auf EINE kleine Garnelenart zu und kann wahrscheinlich nicht verallgemeinert werden. Mir fehlen da weitere praktische Erfahrungen (Wer seinen (Pest-) Garnelen-Überschuss los werden möchte, kann sich gern an mich wenden).
In Höhlen sind meine Pseudohemiodon noch nie gegangen seit dem ich Pseudohemiodon pflege, also seit weit über einer Dekade. In dieser Zeit habe ich Sturisomatichthys, Loricariichthys und Limatulichthys durch einseitig geschlossene Höhlen verloren, aber nie Pseudohemiodon und Verwandte.

Viele Grüße
Norman
__________________
www.loricariinae.com
Norman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.10.2014, 09:23   #10
ii111g
L-Wels
 
Registriert seit: 09.12.2009
Beiträge: 227
Images: 9
Also noch mal besten Dank, Norman!
Ich stelle demnächst auch mal ein paar Bilder rein. ;-)

Viele Grüße
Michael
ii111g ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort


Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge anzufügen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

vB Code ist An.
Smileys sind An.
[IMG] Code ist An.
HTML-Code ist Aus.
Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Pseudohemiodon apithanos farid Zucht 2 08.09.2010 17:59
Pseudohemiodon apithanos heitro Zucht 22 09.06.2007 17:49
Pseudohemiodon apithanos STFRANKS Südamerika - sonstige Welse 48 14.09.2004 12:16
Pseudohemiodon apithanos moonflower Loricariidae 7 11.08.2003 12:30


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 05:30 Uhr.

Werbung
Die L-Welse-Datenbank


Powered by vBulletin® Version 3.6.8 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2019, Jelsoft Enterprises Ltd.
© 2003 - 2016 L-Welse.com | Impressum