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Zucht Zucht von Welsen.
Beachtet auch die Zuchtberichte in der Datenbank.

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Alt 22.08.2018, 08:07   #1
olli
L-Wels
 
Benutzerbild von olli
 
Registriert seit: 02.10.2003
Beiträge: 367
Probleme mit L46-Larven

Moin,

ziemlich unerwartet habe ich letzte Woche in dem Becken, in dem seit Jahren meine letzten L46 hausen, Nachwuchs entdeckt. Sind zwar (bisher) nur 4 Larven, aber man freut sich ja doch.

Nachdem ich das in der L-Welse-Gruppe auf FB gepostet habe, wurde ich darauf hingewiesen, die Tiere seien viel zu dünn und ich solle die unbedingt aus dem Elternbecken rausholen und separat setzen und füttern. Ich füge mal die Bilder der beiden ersten gefundenen Larven von unten bei.

Ich habe die dann in einen Gerd-Kasten überführt, ohne Bodengrund und ne Handvoll TDS als Putztruppe mit reingesetzt. Zum Fressen habe ich dann angeboten: Sera micron, so ein schwarze hartes Jungwelsfutter (gab es mal hier als Probe), das in kleine Teilchen zerfällt, Mikrowürmchen und zermörserte JBL-Tabs (die grünen und die braunen).

Heute morgen beim Absaugen der Futterreste waren die Tiere ziemlich lethargisch. Ich hatte sogar das Gefühl, die können sich nicht richtig an den Seitenwänden festsaugen und rutschen so langsam immer wieder nach unten.

Gibt's irgendwelche Tips, was ich ändern/besser machen kann? Anderes Futter? (Ich habe bewusst keine Artemia gegeben, damit hab ich mir mal einen ganzen Wurf gehimmelt wohl durch Eischalen, die die gefressen haben)

Danke fürs Lessen

Gruß
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Olli
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Geändert von olli (02.12.2018 um 14:25 Uhr).
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Alt 22.08.2018, 08:51   #2
seppe82
Welspapa
 
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Registriert seit: 14.12.2011
Beiträge: 182
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Hallo Olli

Gib Wallnussbaumblätter dazu.

Gruß Seppe
seppe82 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.08.2018, 12:33   #3
olli
L-Wels
 
Benutzerbild von olli
 
Registriert seit: 02.10.2003
Beiträge: 367
Hi,

danke für die Antwort. Die sind eh schon im Becken.

Heute mittag ist ein Jngtier verstorben, die anderen taumeln mehr als das sie schwimmen. Fallen immer wieder auf den Rücken, berappeln sich kurz wieer, aber es sieht richtig Sch... aus.

Gruß
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Olli
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Alt 22.08.2018, 13:04   #4
Fischray
BSSW-Nord
 
Benutzerbild von Fischray
 
Registriert seit: 20.12.2003
Beiträge: 5.680
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Hi Olli

Der Darm scheint komplett leer zu sein.
Sie scheinen nicht gezielt zu fressen.
Ich würde die Wasserqualität erhöhen durch viel Wasserwechsel.
Wie Seppe schon sagte: Walnussbaumblätter sind hilfreich.
Aber auch den Sauerstoffgehalt im Wasser erhöhen.

Da sie nicht richtig das Futter ansteuern, hat es sich bei mir
bewährt, sie "ins Futter zu setzen".
Dazu mache ich das Futter zu Staub mit einem Mörser.
So ist es extrem fein und bedeckt den gesamten Kastenboden.
Die Welse sitzen regelrecht im Futter und nehmen es beim Atmen schon auf.
Wenn sie schon geschwächt sind, haben sie kaum noch eine chance,
selber das Futter anzuschwimmen.

Ich gebe im großen Becken schon Staubfutter zu, wenn
ich Jungfische entdecke. So ist das Futter im gesamten Becken verteilt
und die Jungen brauchen sich nicht ums Futter mit den Alttieren zu streiten.

Gruß Ralf
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Fischray ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.08.2018, 09:53   #5
olli
L-Wels
 
Benutzerbild von olli
 
Registriert seit: 02.10.2003
Beiträge: 367
Moin Ralf,

vielen Dank auch für deine Tips. Genau so bin ich auch vorgegangen. Immer so viel Staubfutter oder auch Mikros rein, dass die im Futter "gebadet" haben. Genug Sauerstoff sollte allemal drin sein, da der Ausströmer des Gerd-Kastens ganz schon Strömung hat und ordentlich die Oberfläche bewegt.

Leider geht die Sache ihrem traurigen Ende entgegen. Von den vier lebte heute morgen nur noch einer und der macht auch nicht den fittesten Eindruck. Ich nehme mal an, dass ist der, den ich erst später im Elternbecken entdeckt und rausgefangen habe. Die toten Tiere verlieren völlig ihre Streifenzeichnung, (siehe Bild), ein grauenhafter Anblick.

Ich ärgere mich inzwischen, die überhaupt rausgenommen zu haben. Das Elternbecken ist lange eingefahren, dicht bepflanzt mit dicken Algenpolstern, ich denke, die hätten da genug Anfangsnahrung gefunden. Da das schon der zweite Reinfall mit denen ist, werde ich beim nächsten Mal einfach die Finger still halten und wie Ralf Zusatzfutter ins grosse Becken schmeissen.

Gruß
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Olli
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Alt 27.08.2018, 21:52   #6
raffi
Welspapa
 
Registriert seit: 02.12.2014
Beiträge: 107
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Hallo!
Ich habe im Grunde genau die gleichen Erfahrungen mit den letzten beiden L 134 Gelegen gemacht.
Als ich die Tonröhre mit den geschlüpften Larven und Vater in ein extra Becken (25 Liter) umgesetzt habe, kamen die ersten Ausfälle nach etwa 3 Tage, auch alle abgemagert und geschwächt. Nach dem erneuten Zurücksetzen in das Elternbecken haben sie sich wieder berappelt und dann super entwickelt.
Was ich allerdings nicht verstehe, ist dass ich auch schon komplette Gelege im separaten Aufzuchtbecken ohne Verluste großgezogen habe....??
raffi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.08.2018, 07:30   #7
olli
L-Wels
 
Benutzerbild von olli
 
Registriert seit: 02.10.2003
Beiträge: 367
Moin,

@ raffi

Danke für dein Feedback. Man kommt sich gleich nicht mehr ganz so doof vor, wenn anderen auch so etwas passiert.

Ausserdem bestärkt es mich in meinem Beschluß, beim nächsten Mal die Jungen einfach im Elternbecken zu lassen und wie weiter oben beschrieben, lieber dort Staubfutter zuzufüttern. Über die Überschüsse freuen sich dann die Schnecken.

Gruß
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Alt 28.08.2018, 12:06   #8
Almewels
Welspapa
 
Benutzerbild von Almewels
 
Registriert seit: 17.05.2012
Beiträge: 130
Moin

Bei meinen ersten Nachzuchten hatte ich das damals auch. Hatte sie im Elternbecken im Aufzuchtkasten....

Seit ich Walnusslaub und ein kleines Stück einer Wurzel mit rein tue gibt es da keinerlei Probleme. Füttern tue ich morgens und abends, meist mit zerstäubtem Granulat oder Artemia.

Was sich bei mir positiv bemerkbar gemacht hat, war der Einsatz von Lufthebern in Aufzuchtkästen....je mehr bewegung und Wasserumwälzung im Kasten ist, desto besser. Hatte lange die Ringe im Einsatz, hat auch funktioniert, aber die Tiere sind nicht so gut gewachsen. Dann hab ich mir selber Kästen gebaut und einen Luftheber dran, etwas Sand unten rein und Kunststoffröhrchen, seitdem wachsen und fressen die kleinen deutlich besser. Und zwar die L46, L174, L173, L134 und L260. Die L134 haben es in 8 Wochen auf 3 cm gebracht.

Gruß
Alex
Almewels ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2018, 07:46   #9
olli
L-Wels
 
Benutzerbild von olli
 
Registriert seit: 02.10.2003
Beiträge: 367
Moin Alex,

meine saßen in einem sogenannten "Gerd-Kasten" (www.aquarienbastelei.de). Das sind so Luxuskästen, genau wie du schreibst, mit eigenem Luftheber. Vorteil bei denen ist, beim Wasserwechsel bleiben die oben hängen und es bleibt genug Wasser für die Larven drin. Ich hatte die auch schon mit dünner Sandschicht beim ersten Mal, mit demselben desaströsen Ergebnis. Hatte ich bei meinen ersten Aufzuchten L46, L333 und meine verschiedenen Ancistrusarten noch nie.

Naja, egal, ist passiert. Nächstes Mal versuch ich halt was anderes.

Gruß
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olli ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2018, 09:25   #10
Almewels
Welspapa
 
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Registriert seit: 17.05.2012
Beiträge: 130
Moin Olli,

so ähnlich hab ich die auch nur halt mit Styrodur dran, damit sie im Becken schwimmen.
Beim nächsten mal wirklich Walnusslaub rein tun, einfach grün pflücken und trocknen. Klappt perfekt damit. Auch wenn man mal nen Tag nicht füttern kann, einfach 2 oder 3 Blätter rein und die kleinen sind gut versorgt.

Gruß
Alex
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